II.1 Klima

Anforderungen

Das Unternehmen arbeitet sowohl auf Unternehmens- bzw. Standortebene als auch entlang der Wertschöpfungskette systematisch an einem effektiven Schutz des Klimas.
Zur Vermeidung und Verminderung von Treibhausgasemissionen werden diese zumindest auf Unternehmensebene systematisch erfasst, dokumentiert und ausgewertet. Dabei werden auf Basis internationaler Standards (GHG Protocol,  ISO 14064) mindestens alle Emissionen, die im GHG-Protocol unter Scope 1 und 2 fallen, erfasst. Ziel ist es, so viele Primärdaten wie möglich zugrunde zu legen.

Nachweismöglichkeiten

  • Klimabilanz aller Geschäftstätigkeiten (Corporate Carbon Footprint), z. B. nach GHG-Protocol oder ISO 14064, Critical Review
  • Daten zu standortbezogenen Treibhausgasemissionen aus Energieverbräuchen (inkl. Transportkraftstoffe) und Kältemittelverlusten (z. B. auf Basis der ISO 50001, einer Produktökobilanz, Energiebilanz oder Produktklimabilanz)
  • Ziele, Maßnahmen und Kooperationen mit Anspruchsgruppen zum Klimaschutz, z. B. Klimaschutzprogramm

Exemplarische Aktivitäten / Indikatoren und Praxisbeispiele

Aktivitäten

Indikatoren

ZNU goes Zero

Um dem voranschreitenden Klimawandel entgegenzutreten, hat sich das ZNU – Zentrum für Nachhaltige Unternehmensführung der Universität Witten/Herdecke (Wirtschaftsfakultät) zum Ziel gesetzt, dass das ZNU-Partnernetzwerk (ca. 70 Unternehmen, Stand Juni 2018) bis spätestens zum Jahr 2022 und auch langfristig darüber hinaus an den deutschen Standorten (netto-)klimaneutral wirtschaftet.

Mit dieser gemeinschaftlichen Initiative, die im Frühjahr 2018 erstmals kommuniziert wurde, möchte das ZNU ein deutliches Zeichen in punkto unternehmerischem Klimaschutz setzen und der Verantwortung gegenüber zukünftigen Generationen noch gerechter werden.

Mehr zu der Initiative unter: https://www.znu-goes-zero.de/

Ansprechpartner

Leon Halfmann | Leon.Halfmann@uni-wh.de | +49 2302 926-545

Dr. Axel Kölle | Axel.Koelle@uni-wh.de | +49 2302 926-573